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Kurzarbeit

Im Zuge von COVID-19 wurde am 13.3.2020 das „Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld“ verabschiedet. In Zusammenhang mit der gleichzeitig erlassenen „Verordnung über Erleichterungen der Kurzarbeit (KugV) wurden Erleichterungen beim Bezug von Kurzarbeitergeld rückwirkend zum 1.3.2020 und befristet bis zum 31.12.2020 beschlossen:


  • Es ist ausreichend, wenn 10 Prozent (anstatt wie bisher ein Drittel) der Beschäftigten eines Betriebes vom Arbeitsausfall betroffen sind, damit ein Unternehmen Kurzarbeitergeld beantragen kann.
  • Sozialversicherungsbeiträge, die auf das Kurzarbeitergeld entfallen, werden in pauschalierter Form erstattet.
  • Auch für Leiharbeitnehmer kann Kurzarbeitergeld beantragt werden.
  • Auf den Aufbau von negativen Arbeitszeitsalden vor der Gewährung von Kurzarbeitergeld wird verzichtet.


Die Gewährung von Kurzarbeitergeld setzt ein zweistufiges Verfahren voraus: (i) Einführung von Kurzarbeit im Betrieb und Anzeige des Arbeitsausfalls gegenüber der zuständigen Agentur für Arbeit (§ 99 Abs. 1 SGB III) sowie (ii) Beantragung von Kurzarbeitergeld für die vom Arbeitsausfall betroffenen Arbeitnehmer (§§ 323 Abs. 2, 325 Abs. 3 SGB III).



 
 
 
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