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Staatliche Entschädigung

Ist ein Arbeitnehmer unmittelbar Adressat einer behördlichen Anordnung, die ihm die Ausübung der Erwerbstätigkeit untersagt oder gegen ihn Quarantäne verhängt, hat er nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) einen Anspruch auf Entschädigung, die in den ersten sechs Wochen den vollen Verdienstausfall abdeckt und danach in Höhe des Krankengeldes gewährt wird. Sie wird zunächst (für bis zu sechs Wochen) vom Arbeitgeber ausgezahlt, diesem aber auf Antrag von der zuständigen Behörde wieder erstattet. Ist der Arbeitnehmer hingegen nur mittelbar betroffen, weil die behördliche Anordnung gegenüber seinem Arbeitgeber ergeht, hat er gegen seinen Arbeitgeber einen Anspruch auf Lohnzahlung. Zudem haben Erwerbstätige eine Entschädigungsmöglichkeit in Höhe von 67 % des Verdienstausfalls (max. 2.016 EUR), wenn sie aufgrund von Schul- und Kita-Schließungen einen Verdienstausfall erleiden, weil sie die Betreuung ihrer Kinder bis Vollendung des 12. Lebensjahres aufgrund fehlender zumutbarer Alternativen selbst übernehmen müssen.

 
 
 
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